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19. Juli – Doppelsprint

Das vierte Rennwochenende der Saison brachte für Max Mutschlechner viele Herausforderungen. Auf der geschichtsträchtigen Hochgeschwindigkeitsstrecke in Monza gab es bereits die ersten Probleme im Qualifying für das Endurance-Rennen: durch ein Ausrutscher kam es zu Schäden an der Radaufhängung. Normalerweise wäre das für das Technikteam leicht zu beheben gewesen – doch ein seltener Defekt an der Bremsleitung verzögerte die Reparatur erheblich. Erst durch die spontane Hilfe eines anderen Rennteams konnte das Ersatzteil organisiert und das Fahrzeug bis tief in die Nacht wieder einsatzbereit gemacht werden.

Im Qualifying am Samstagvormittag zeigte Mutschlechner Kampfgeist und erreichte P1. Leider musste er aber während des Qualifiyings wegen eines Reifenschadens einen Reifen wechseln und wurde deshalb in der Startaufstellung um drei Plätze nach hinten versetzt. Dennoch arbeitete er sich im ersten Rennen nach vorne. Ein Kontakt mit einem Konkurrenten beschädigte die Front seines Fahrzeugs, dennoch rettete er mit starker Pace Platz drei ins Ziel.

Das zweite Sprintrennen hätte beinahe für den nächsten Sieg gesorgt – bis ein aggressives Überholmanöver eines Mitstreiters zu einer unvermeidlichen Kollision bei hoher Geschwindigkeit führte. Mutschlechner wurde von der Strecke gedrängt, obwohl das Überholmanöver bereits fast abgeschlossen war. Dieser Zwischenfall beschädigte beide Fahrzeuge schwer und es führte zum vorzeitigen Aus. Die Konsequenz: Nicht nur das Rennen war gelaufen, sondern auch der geplante Start im Endurance-Rennen am Abend fiel dem Schaden zum Opfer – eine enttäuschende Wendung. Trotz aller Rückschläge verteidigt Mutschlechner weiterhin die Gesamtführung in der Klasse Open GT – mit Blick auf die nächste Station in Mugello und das Finale in Misano bleibt alles offen.

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